Zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2026
Kurzantwort zum Webhosting: Hostinger ist einer der günstigsten und gleichzeitig zuverlässigsten Webhosting-Anbieter für WordPress-Websites, kleine Unternehmen und Freiberufler. Mit Rechenzentren in der EU, täglichen Backups ab dem Business-Tarif, kostenlosem SSL und einem übersichtlichen Control Panel (hPanel) bietet der Webhoster Hostinger ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis beim Web-Hosting. Besonders bei langen Laufzeiten von bis zu 48 Monaten in der ersten Phase.
Kurz und knapp
- Hostinger bietet Webhosting ab ca. 2,99 €/Monat (bei 48-monatiger Laufzeit), mit Serverstandorten in Frankfurt für DSGVO-konforme Datenhaltung.
- Das hPanel-Dashboard ist deutlich übersichtlicher als cPanel-basierte Alternativen und auch für Einsteiger wirklich gut bedienbar.
- Ab dem Business-Paket gibt es NVMe-Speicher, tägliche Backups und ein Staging-Tool. Das ist für die meisten WordPress-Projekte der sinnvollere Einstieg.
- Integriertes Caching (LiteSpeed + Object Cache + Browser Cache) läuft ohne zusätzliche Plugins und verbessert die Ladezeiten spürbar.
- Eine kostenlose Domain ist im ersten Jahr inklusive, E-Mail-Postfächer ebenfalls. Danach separat zubuchbar.
- Support läuft ausschließlich über Live-Chat, kein Telefon. In der Praxis ist die Reaktionszeit aber schnell.
- Für WooCommerce-Shops ist Hostinger grundsätzlich geeignet, aber bei hohem Traffic oder komplexen Shops sollte man das Cloud-Paket in Betracht ziehen.
- Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für WordPress sollte manuell über ein Plugin eingerichtet werden . Bietet Webhoster Hostinger leider nicht standardmäßig an.
Wie funktioniert Webhosting bei Hostinger?

Das solltest du also vorher wissen, bevor du bei Hostinger startest. Also Hostinger ist ein internationaler Webhosting-Anbieter mit Hauptsitz in Litauen, der 2004 gegründet wurde und heute nach eigenen Angaben über 3 Millionen Kunden weltweit betreut. Das Unternehmen betreibt Rechenzentren in mehreren Regionen, darunter Frankfurt am Main — relevant für alle, die ihre Website auf europäischen Servern betreiben wollen oder müssen. Somit ist also Hostinger alles andere als eine kleine Webhostingbude.
Webhosting bedeutet vereinfacht: Du mietest Speicherplatz auf einem Server, damit deine Website rund um die Uhr im Internet erreichbar ist. Eine Domain ist der Name, unter dem deine Website gefunden wird (z. B. deinunternehmen.de). Beides brauchst du, um online zu sein. Klar, kann man das auch alle selbst zu Hause machen, aber den Stress macht sich heute wirklich keiner mehr an.
Hostinger kombiniert beides in einem Paket und ergänzt es mit Tools für WordPress-Installation, E-Mail-Verwaltung, Backups und Sicherheit. Alles über ein einziges Dashboard steuerbar. Genau diese Verwaltungssoftware ist einer der Punkte, warum man sich wirklich relativ schnell in diese Materie einarbeiten kann, auch wenn man wirklich ein Neuling ist.
Für wen ist Hostinger geeignet?
- Freiberufler und Selbstständige, die eine professionelle Website ohne großes IT-Budget brauchen
- Kleine und mittlere Unternehmen, die mehrere Websites unter einem Vertrag verwalten wollen
- WordPress-Nutzer, die Managed Hosting ohne technischen Overhead suchen
- Webdesigner und Agenturen, die für Kunden schnell neue Projekte aufsetzen
Für wen ist Hostinger weniger geeignet:
- Unternehmen mit sehr hohem Traffic und komplexen Serveranforderungen (hier wäre ein dedizierter Server sinnvoller)
- Wer unbedingt telefonischen Support braucht
Anfangs hatte ich also auch Bedenken wegen der Sprache, aber das kann man wirklich in der Praxis knicken. Funktioniert so immer reibungslos.
Wie viel kostet Hostinger Webhosting pro Monat?
Hostinger ist günstig, vor allem am Anfang. Der Preis hängt stark von der gewählten Laufzeit ab. Die günstigsten Konditionen gelten bei 48 Monaten Laufzeit. Wer nur monatlich bucht, zahlt deutlich mehr. Die Option für monatliche Zahlungen würde ich auf jeden Fall nicht in Anspruch nehmen, es sei denn, es sind große Pakete wie ein Server. Ansonsten sind die Pakete insgesamt vom Webhosting her immer rund und lohnen sich auf jeden Fall. Und wenn man da Geld sparen kann, warum nicht gleich 48 Monate nehmen?
Hostinger Preise im Vergleich (Stand 2026)
| Feature | Premium | Business | Cloud Startup |
|---|---|---|---|
| Monatspreis (48 Monate) | 2,99 € | 3,99 € | 7,99 € |
| Regulärer Monatspreis | 11,99 € | 14,99 € | 25,99 € |
| Verlängerungspreis/Monat | 9,99 € | 12,99 € | 23,99 € |
| Websites | 25 | 50 | 100 |
| Speicherplatz | 25 GB SSD | 50 GB NVMe | 100 GB NVMe |
| Managed WordPress | Ja | Ja | Ja |
| Kostenlose Domain | Ja (1. Jahr) | Ja (1. Jahr) | Ja (1. Jahr) |
| E-Mail-Postfächer | 2 pro Website | 5 pro Website | 10 pro Website |
| Backups | Wöchentlich | Täglich | Täglich |
| Staging-Tool | Nein | Ja | Ja |
| WooCommerce | Einsteiger | Standard | Erweitert |
| CDN | Ja | Ja | Ja |
| SSL-Zertifikat | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
Welches Paket brauchst du wirklich? Das Premium-Paket reicht für eine einfache Unternehmenswebsite mit wenig Traffic. Sobald du aber regelmäßig an deiner Website arbeitest, Änderungen testest oder einen kleinen Shop betreibst, ist das Business-Paket die bessere Wahl. Allein wegen des Staging-Tools und der täglichen Backups lohnt sich das. Der Aufpreis von einem Euro pro Monat ist gut investiert.
Das Cloud-Startup-Paket lohnt sich, wenn du viele Websites verwaltest, hohen Traffic erwartest oder auf dediziertere Ressourcen angewiesen bist.
Ist Hostinger gut für Einsteiger oder nur für erfahrene Entwickler?
Hostinger ist ausdrücklich auch für Einsteiger geeignet. Das merkt man dem Produkt an. Das hPanel-Dashboard ist deutlich strukturierter als das klassische cPanel, das viele andere Anbieter noch verwenden. Alle wichtigen Funktionen sind mit wenigen Klicks erreichbar, ohne dass man sich durch verschachtelte Menüs arbeiten muss.
Konkret das beliebte WP: WordPress lässt sich per Ein-Klick-Installer aufsetzen, Domains werden direkt im Dashboard verwaltet, SSL-Zertifikate werden automatisch ausgestellt. Wer noch nie eine Website aufgesetzt hat, findet hier einen der niedrigschwelligeren Einstiege im Markt.
Gleichzeitig bietet Hostinger genug Tiefe für erfahrene Nutzer: PHP-Versionen lassen sich pro Website einstellen, SSH-Zugang ist verfügbar, und das Staging-Tool im Business-Paket erlaubt professionelles Arbeiten ohne Risiko für die Live-Website.
Häufiger Einsteiger-Fehler: Viele kaufen das günstigste Paket und stellen erst später fest, dass wöchentliche Backups bei einem aktiven Blog oder Shop nicht ausreichen. Lieber direkt das Business-Paket wählen und täglich gesichert sein. Das kann ich an dieser Stelle ausdrücklich immer wieder nur empfehlen.
Kann ich mehrere Websites auf einem Hostinger-Plan hosten?
Ja, und das ist einer der klaren Vorteile von Hostinger gegenüber vielen Mitbewerbern. Schon das Premium-Paket erlaubt 25 Websites, das Business-Paket 50, das Cloud-Startup-Paket sogar 100. Alles unter einem Vertrag und einem Login.
Das macht Hostinger besonders attraktiv für:
- Webdesigner und Agenturen, die Kundenprojekte zentral verwalten
- Unternehmer mit mehreren Marken oder Projekten
- Entwickler, die Staging-Umgebungen parallel zur Live-Site betreiben
Jede Website bekommt dabei ihre eigene WordPress-Installation, eigene E-Mail-Postfächer und eigene SSL-Zertifikate. Die Verwaltung läuft über das zentrale hPanel, wo du zwischen den einzelnen Projekten wechselst, ohne dich neu einloggen zu müssen.
Wichtig zu wissen zu Webhosting bei Hostinger.:
Der Gesamtspeicher wird auf alle Websites aufgeteilt. Wenn du 25 Websites auf 25 GB SSD (Premium) betreibst, bleiben pro Website im Schnitt nur 1 GB. Joo, dat reicht für einfache Seiten, aber nicht für bild- oder medienreiche Projekte. Hier ist das Business-Paket mit 50 GB NVMe realistischer.
Bietet Hostinger kostenloses SSL und eine kostenlose Domain?
Ja, beides ist inklusive. Hostinger stellt für alle gehosteten Websites automatisch SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt aus. Und das kostenlos und unbegrenzt. Das bedeutet, deine Website ist von Anfang an über HTTPS erreichbar, was sowohl für die Sicherheit als auch für das Google-Ranking relevant ist.
Eine kostenlose Domain (z. B. .com, .de oder .net) ist im ersten Vertragsjahr in allen Paketen enthalten. Nach dem ersten Jahr wird die Domain separat berechnet. Die Kosten variieren je nach Endung, liegen aber typischerweise zwischen 10 und 20 Euro pro Jahr für eine .de-Domain.
Praktischer Hinweis: Die kostenlose Domain ist an den Hostinger-Vertrag gebunden. Wenn du die Domain langfristig behalten willst, unabhängig vom Hosting-Anbieter, solltest du sie nach dem ersten Jahr auf deinen eigenen Namen registrieren und ggf. zu einem Domain-Registrar deiner Wahl transferieren. Da sollte man schon ein bisschen aufpassen, wie das im Prinzip mit den Domains geregelt wird.
Warum lädt meine Hostinger-Website langsam? Und wie lässt sich das beheben?
Eine langsam ladende Website bei Hostinger hat meistens eine von vier Ursachen: zu viele oder schlecht konfigurierte Plugins, unkomprimierte Bilder, ein erschöpftes Ressourcenkontingent oder ein deaktivierter Cache.
Das Gute: Hostinger hat ein mehrstufiges Caching-System bereits integriert, wie LiteSpeed Server Caching, Object Caching und Browser Caching. Das läuft ohne zusätzliche Plugins automatisch. Viele Nutzer installieren trotzdem noch ein Caching-Plugin wie WP Rocket oder W3 Total Cache, was zu Konflikten führen kann. Wenn deine Seite nach einer Plugin-Installation langsamer wird, ist das oft der Grund.
Checkliste bei langsamer Ladezeit:
- Bilder komprimieren (WebP-Format, max. 200 KB pro Bild als Faustregel)
- Anzahl aktiver Plugins reduzieren, denn jedes WP-Plugin lädt Code
- PHP-Version prüfen: PHP 8.x ist deutlich schneller als ältere Versionen; im hPanel unter „PHP-Konfiguration“ einstellbar
- Hostinger Cache Manager prüfen: Ist Caching aktiv?
- Ressourcenauslastung im Dashboard kontrollieren: Ist der Speicher fast voll?
- Kein zusätzliches Caching-Plugin neben dem integrierten LiteSpeed-Cache installieren
Wenn die Seite trotzdem langsam bleibt und du viel Traffic hast, ist ein Upgrade auf das Cloud-Paket oft die einfachste Lösung.
Was passiert, wenn meine Hostinger-Website ausfällt?
Ok, das ist immer blöd. Hostinger gibt eine Uptime-Garantie von 99,9 % an, was einer maximalen Ausfallzeit von knapp 9 Stunden pro Jahr entspricht. In der Praxis liegen die meisten Ausfälle deutlich darunter und sind oft auf geplante Wartungsfenster zurückzuführen, die vorab kommuniziert werden.
Wenn deine Website trotzdem nicht erreichbar ist, gibt es drei sinnvolle erste Schritte:
- Hostinger-Statusseite prüfen (status.hostinger.com). Da werden aktuelle Störungen in Echtzeit gemeldet
- Im hPanel nachschauen, ob der Speicher voll ist oder Ressourcen erschöpft sind
- Support-Chat im hPanel öffnen. Dieser ist rund um die Uhr verfügbar
Ein voller Speicher ist eine häufig unterschätzte Ausfallursache. Wenn WordPress plötzlich komische Fehlermeldungen zeigt, keine Bilder mehr hochgeladen werden können oder das Backend sich seltsam verhält, lohnt sich ein Blick auf den Speicherverbrauch im Dashboard, bevor man stundenlang nach einem Plugin-Konflikt sucht.
Ist Hostinger sicher genug für einen Online-Shop?

Für kleine bis mittelgroße WooCommerce-Shops ist Hostinger auch eine Überlegung wert. Das Business-Paket und das Cloud-Startup-Paket bieten tägliche Backups, einen integrierten Malware-Scanner, kostenlose SSL-Zertifikate und NVMe-Speicher für schnelle Datenbankzugriffe. Dies alles sind elementare Grundvoraussetzungen für einen funktionierenden Shop.
Was Hostinger nicht ersetzt: eine eigene Sicherheitsstrategie. Konkret empfehlenswert für jeden Online-Shop:
- Zwei-Faktor-Authentifizierung für WordPress aktivieren (z. B. über das Plugin Fluent Auth). Hostinger bietet das nicht standardmäßig an
- WordPress, WooCommerce und alle Plugins regelmäßig aktualisieren
- Starke, einzigartige Passwörter für alle Admin-Accounts
- Regelmäßige Backups zusätzlich zu den automatischen Hostinger-Backups lokal speichern
Für sehr große Shops mit hohem Traffic, komplexen Produktkatalogen oder besonderen Compliance-Anforderungen (z. B. PCI-DSS für Kreditkartenzahlungen) sollte man einen dedizierten Server oder einen spezialisierten Managed-WooCommerce-Anbieter in Betracht ziehen. Oder man geht zu einem Shopanbieter wie Powergap. Da muss man sich um Technik überhaupt nicht mehr kümmern!
Wie migriere ich meine bestehende Website zu Hostinger?
Total easy: Hostinger bewirbt ein automatisches Migrations-Tool. In der Praxis funktioniert es bei einfachen Websites gut, bei komplexeren Projekten aber oft nicht ganz so zuverlässig. Manchmal geht die Migration schief, schlägt fehl oder überträgt Daten nur unvollständig.
Empfohlener manueller Migrationsprozess für WordPress:
- Backup erstellen: Vollständiges Backup der bestehenden Website mit einem Plugin wie UpdraftPlus oder Duplicator (Dateien + Datenbank)
- Neues Hosting einrichten: Bei Hostinger ein neues WordPress installieren, Domain noch nicht umleiten
- Backup einspielen: Backup-Dateien auf den neuen Server übertragen und Datenbank importieren (über phpMyAdmin im hPanel)
- Website testen: Über eine temporäre URL oder durch Anpassung der hosts-Datei die neue Website prüfen, bevor die Domain umgeleitet wird
- DNS umstellen: Nameserver oder A-Record auf Hostinger umstellen — Propagation dauert bis zu 48 Stunden
- Altes Hosting kündigen: Erst nach erfolgreicher Prüfung und mindestens einer Woche Betrieb auf dem neuen Server
Häufiger Fehler:
Die Domain umleiten, bevor die neue Website vollständig getestet wurde. Das führt zu Ausfällen, die Besucher und Suchmaschinen sehen. Lieber einen Tag länger testen.
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Hostinger vs. Bluehost: Was ist günstiger für WordPress?
Für die meisten WordPress-Nutzer in Deutschland und Europa ist Hostinger die günstigere und praktischere Wahl gegenüber Bluehost. Bluehost hat seinen Hauptsitz in den USA und betreibt keine Rechenzentren in Europa — für DSGVO-konforme Datenhaltung ist das ein relevanter Nachteil.
| Kriterium | Hostinger | Bluehost |
|---|---|---|
| Einstiegspreis (Langzeitvertrag) | ab 2,99 €/Monat | ab ca. 3,50 €/Monat |
| Serverstandort Europa | Ja (Frankfurt) | Nein |
| Kostenloses SSL | Ja | Ja |
| Kostenlose Domain | Ja (1. Jahr) | Ja (1. Jahr) |
| Staging-Tool | Ab Business-Paket | Ab höheren Tarifen |
| Dashboard | hPanel (übersichtlich) | cPanel (komplex) |
| Support | 24/7 Live-Chat | 24/7 Live-Chat + Telefon |
| DSGVO-Relevanz | Hoch (EU-Server) | Niedrig (US-Server) |
Bluehost hat einen Vorteil: telefonischer Support. Für Nutzer, die auf Telefon-Support angewiesen sind, ist das ein echter Unterschied. Ansonsten spricht für europäische Nutzer wenig für Bluehost.
Hostinger vs. GoDaddy: Welcher Anbieter ist besser?
GoDaddy ist einer der bekanntesten Hosting-Anbieter weltweit, aber in der Praxis zeigen sich deutliche Unterschiede zu Hostinger — vor allem beim Preis und der Benutzerfreundlichkeit.
GoDaddy lockt mit günstigen Einstiegspreisen, die aber nach dem ersten Jahr stark steigen. Das Backend ist weniger intuitiv als das Hostinger hPanel, und viele Funktionen (z. B. Backups, SSL) werden bei GoDaddy als kostenpflichtige Add-ons verkauft, die bei Hostinger inklusive sind.
Konkret: Bei GoDaddy kostet ein automatisches tägliches Backup extra, SSL ist nicht in allen Tarifen kostenlos, und das Dashboard wirkt verglichen mit hPanel überladen. Für Nutzer, die eine saubere, vorhersehbare Kostenstruktur wollen, ist Hostinger die transparentere Wahl.
Managed WordPress bei Hostinger: Was ist darin enthalten?
Managed WordPress bei Hostinger bedeutet, dass die technische Wartung weitgehend automatisiert läuft. Das ist besonders für Nutzer relevant, die sich auf ihre Inhalte konzentrieren wollen, statt auf Server-Administration.
Im Managed-WordPress-Paket enthalten:
- Automatische WordPress-Core-Updates
- Tägliche Backups (ab Business-Paket)
- Integrierter Malware-Scanner
- LiteSpeed-Cache für schnelle Ladezeiten
- Ein-Klick-Staging-Umgebung (ab Business-Paket)
- Automatische SSL-Ausstellung
Was Managed WordPress bei Hostinger nicht bedeutet: Plugin-Updates werden nicht automatisch eingespielt (das bleibt deine Aufgabe), und individuelle Server-Konfigurationen sind eingeschränkter als bei einem VPS.
Praxisbeispiel: Eine typische Unternehmenswebsite mit Elementor, 10 Unterseiten und einem Kontaktformular benötigt etwa 3–5 GB Speicher. Ein kleiner Blog mit 20 Beiträgen und Beitragsbildern kommt auf etwa 6–8 GB. Ein Foto- oder Food-Blog mit vielen hochauflösenden Bildern kann schnell 20 GB und mehr erreichen — hier ist das Business-Paket mit 50 GB NVMe die sicherere Wahl.
Beste Alternativen zu Hostinger für kleine Unternehmen
Hostinger ist nicht für jeden die beste Wahl. Hier sind die relevantesten Alternativen mit ehrlicher Einschätzung:
Raidboxes (Deutschland): Spezialisiert auf Managed WordPress, mit Rechenzentren ausschließlich in Deutschland. Teurer als Hostinger (ab ca. 9 €/Monat), aber mit stärkerem Fokus auf Performance und deutschsprachigem Support. Empfehlenswert für Agenturen und Shops mit höheren Ansprüchen.
IONOS (Deutschland): Günstiger Einstieg, deutsche Server, telefonischer Support. Das Backend ist weniger modern als hPanel, aber für einfache Websites ausreichend. Gut für Nutzer, die einen deutschsprachigen Anbieter mit Telefon-Support bevorzugen.
SiteGround: Bekannt für guten Support und solide WordPress-Performance. Teurer als Hostinger, bietet aber Rechenzentren in Europa (Amsterdam). Gute Wahl für wachsende Projekte mit höherem Support-Bedarf.
Kinsta: Premium-Managed-WordPress-Hosting auf Google Cloud Infrastructure. Ab ca. 30 €/Monat — deutlich teurer, aber für hochfrequentierte Websites oder Agenturen mit vielen Kundenprojekten eine professionelle Option.
Wann Hostinger die bessere Wahl ist: Wenn Budget eine Rolle spielt, du mehrere Websites verwalten willst und bereit bist, etwas Eigeninitiative beim Support zu zeigen.
Wann eine Alternative sinnvoller ist: Wenn du telefonischen Support brauchst, sehr hohen Traffic erwartest oder ein ausschließlich deutschsprachiges Unternehmen bevorzugst.
Häufige Fehler beim Einrichten von Hostinger Hosting
Auch mit einem benutzerfreundlichen Panel passieren immer wieder dieselben Fehler. Diese sind vermeidbar:
1. Falsches Paket gewählt: Das Premium-Paket ohne Staging-Tool und nur wöchentlichen Backups reicht für aktive Projekte nicht aus. Lieber direkt Business buchen.
2. Domain zu früh umgeleitet: Wer die DNS-Einstellungen ändert, bevor die neue Website vollständig eingerichtet ist, riskiert Ausfallzeiten. Erst testen, dann umleiten.
3. Kein 2FA für WordPress: Hostinger schützt das hPanel, aber nicht automatisch das WordPress-Backend. Ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung ist ein WordPress-Admin-Account ein häufiges Angriffsziel.
4. Speicher ignoriert: Der Speicherverbrauch wird nicht aktiv überwacht, bis die Website Fehler zeigt. Speicheranzeige im hPanel-Dashboard als Widget einrichten und regelmäßig prüfen.
5. Doppeltes Caching: Hostinger hat LiteSpeed-Cache integriert. Wer zusätzlich ein Caching-Plugin installiert, erzeugt Konflikte und macht die Seite langsamer statt schneller.
6. E-Mail-Postfächer vergessen: Im ersten Jahr sind E-Mail-Postfächer kostenlos inklusive. Viele Nutzer vergessen, sie vor Ablauf des Jahres zu konfigurieren oder aufzubuchen.
FAQ: Hostinger Webhosting
Kann ich Hostinger monatlich kündigen? Hostinger bietet eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Danach gilt die gewählte Vertragslaufzeit. Eine monatliche Kündigung ist möglich, aber der monatliche Preis ohne Langzeitvertrag ist deutlich höher.
Ist Hostinger DSGVO-konform? Hostinger betreibt Rechenzentren in Frankfurt am Main, was eine Datenhaltung innerhalb der EU ermöglicht. Die Datenschutzrichtlinien sind auf der Hostinger-Website einsehbar. Für eine vollständige DSGVO-Konformität deiner Website bist du als Betreiber selbst verantwortlich — Hosting ist nur ein Teil davon.
Wie schnell ist der Hostinger-Support? Der Live-Chat ist rund um die Uhr verfügbar. In der Praxis beträgt die Wartezeit meist unter fünf Minuten. Telefonischen Support gibt es nicht.
Kann ich meine bestehende Domain zu Hostinger mitnehmen? Ja. Domains können zu Hostinger transferiert werden. Alternativ kannst du die Domain bei deinem bisherigen Registrar behalten und nur die DNS-Einstellungen auf Hostinger umleiten — das ist oft die einfachere Lösung.
Was ist der Unterschied zwischen SSD und NVMe bei Hostinger? NVMe-Speicher (verfügbar ab dem Business-Paket) ist deutlich schneller als herkömmlicher SSD-Speicher, weil er direkt über PCIe angebunden ist statt über SATA. Das macht sich besonders bei datenbankintensiven Anwendungen wie WordPress mit vielen Plugins oder WooCommerce bemerkbar.
Wie viele E-Mail-Adressen bekomme ich bei Hostinger? Das hängt vom Paket ab: Premium gibt 2 Postfächer pro Website, Business 5, Cloud Startup 10. Im ersten Jahr sind sie kostenlos, danach werden sie separat berechnet. Alternativ lässt sich Google Workspace direkt über Hostinger einbinden.
Kann ich PHP-Versionen bei Hostinger selbst wählen? Ja. Im hPanel lässt sich die PHP-Version pro Website individuell einstellen. Empfohlen wird PHP 8.x für aktuelle WordPress-Installationen — ältere Versionen sind langsamer und erhalten keine Sicherheitsupdates mehr.
Was kostet die Domain nach dem ersten kostenlosen Jahr? Das variiert je nach Endung. Eine .de-Domain kostet bei Hostinger typischerweise zwischen 10 und 15 Euro pro Jahr, eine .com-Domain zwischen 12 und 18 Euro pro Jahr.
Bietet Hostinger einen Website-Baukasten an? Ja, alle Pakete enthalten Zugang zu Hostingers eigenem Website-Baukasten. Für WordPress-Nutzer ist dieser aber in der Regel nicht relevant — hier arbeitet man direkt mit dem WordPress-Editor oder Page-Buildern wie Elementor.
Ist Hostinger auch für TYPO3, Joomla oder Magento geeignet? Ja. Hostinger beschränkt sich nicht auf WordPress. Über den Softaculous-Installer lassen sich auch andere CMS-Systeme einrichten. Für komplexe Magento-Installationen mit hohem Traffic ist aber ein Cloud- oder VPS-Paket empfehlenswert.
Alle Preisangaben basieren auf dem Stand Juni 2026 und können sich ändern. Affiliate-Links sind mit * gekennzeichnet.
